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Trachtenbeschreibung

 

 

Wir tragen die Tracht des schwäbischen Westallgäus um die Zeit von 1830 - 1850. Zu der üblichen Frauenkleidung wie Rock, Bluse, Strümpfe und Schnallenschuh, kommt das sogenannte "Speckmieder", eine Weiterentwicklung des Münchner Mieders, wie es in schwarz in Dachau und auch im Gau getragen wurde. Üblich für unsere Landschaft ist das goldene oder das silberne "Pfauenrädle" das mit dem kleinen "Fältelhäuble" beginnt und mit dem großen "Pfauenrädle" aufhört. "Bödele" (Haubenboden) und auch das Speckmieder sind in unzähligen Stunden in Handarbeit ausgestickt und verziert.Um die Schulter tragen wir das "Mailänder Seidentuch", an der Hand den bemalten Henkelkorb. (Rock, Bluse, Mieder, Jacken und die Hauben werden in Eigenarbeit genäht und gefertigt. Die Tracht der Mannsleut besteht aus der obligatorischen Kniebundhose, Strümpfe, Schnallenschuhe und Weste mit 15 Silberknöpfen. Der Kirchenrock und der "Knickzylinder" sind eine Eigenart unserer Gegend.

Treu dem guten alten Brauch

"Sitt und Tracht der Alten wollen wir erhalten"

Hat sich im Jahr 2013 der Museumsverein Hergensweiler mit dem Trachtenverein Hergensweiler zusammengeschlossen und nennt sich seither

Museums- und Trachtenverein Hergensweiler

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