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Die Geschichte der Gemeinde Weißensberg

Einwohnerentwicklung

Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 1.505, 1987 dann 1.965 und im Jahr 2000 schon 2.529 Einwohner gezählt.

 

Chronik

 2010

Energetische Sanierung des Kindergarten St. Markus mit Förderung aus dem Konjunkturpaket II des Bundes.
Änderung des Flächennutzungsplanes und Beschluß zur Errichtung des Gewerbegebietes Rothkreuz und Wildberg.
Neubau der Sommerstockbahnen für den ECW an der Festhalle.
Investitionszuschuss zum Umbau und Erweiterung des Sportheimes des TSV Schlachters
Einführung der Überwachung des fließenden Verkehrs
Einführung der gebundenen Ganztagesschule mit einer Klasse zum Schuljahr 2010/2011 an der GS Weißensberg. 

 2009

Am 23/24.05.2009 präsentiert Ortsheimatpfleger Willi Locher in Zusammenarbeit mit dem "Kulturstammtisch" eine "Adolf-von-Velasco-Bilderausstellung" im Rathaus Weißensberg. Von den 60 Exponaten der Ausstellung sind 40 Originale.  

Am 23/24.05.2009  wird das umgebaute und erweiterte Feuerwehrhaus mit einem Festgottesdienst und Segnung eingeweiht.

Hierzu sind auch Gäste aus unserer Partnergemeinde anläßlich des 20 jährigen Partnerschaftsjubiläum vier Tage lang zu Gast.

Im Jahr 2009 wird auch die dringend notwendige Schulportanlage eingeweiht.

2008 Der Zweckverband Wasserversorgung Handwerksgruppe lädt am 3.8.2008 zur Einweihung und zum Tag der offenen Tür am Hochbehälter Wildberg. Der neue Hochbehälter sichert die Trinkwasserversorgung.
Anfang April schließt die Bodenseebank die Filiale Rothkreuz (ehemals Hauptstelle der Raiffeisenbank) und damit die letzte der ehemals 4 Bankenfilialen (die Filialen waren Raiffeisenbanken in Rothkreuz und Rehlings, Stadt und Kreissparkasse Rehlings, Post in Rehlings).

Das „Gemeindehaus“ mit Räumen für den Narrenverein und dem Musikverein wird am 18.10.2008 eingeweiht und offiziell übergeben. Die Volksschule Weißensberg, bisher Grund- und Teilhauptschule,  verliert durch eine gesetzlich verordnete Schulsprengeländerung die 5. und 6. Klasse und ist damit nur noch eine Grundschule.

Der Gemeinderat beschließt den Bau zur Errichtung der Lärmschutzwälle entlang der BAB 96 sowohl auf Schwatzener, als auch auf Lampertweilerer Seite.


2006
 
Neubau des Bauhofes der Gemeinde Weißensberg in Schwatzen.
Ab September 2006 bietet der Kindergarten St. Markus die Betreuung von Kleinkindern in einer Kinderkrippe an. Wegen des Geburtenrückgangs entfällt die 4. Kindergartengruppe.
2004

Der Weißensberger Ralf Gührer wird am 02.05.2004 in Augsburg zum Priester geweiht. Seine Primiz wird feierlich in der Pfarrkirche St. Markus gefeiert.
Einweihung und Wiedereröffnung des renovierten Pfarrheims St. Markus.
Der Schützenverein Weißensberg feiert sein 100jähriges Vereinsjubiläum.
Der Kindergarten St. Markus feiert sein 30jähriges Bestehen.

2001 Neubau der Kirchstraße samt Wiederaufbau des Marterl.
2000 Die Edelweiss-Milchwerke Schlachters stellen ihren Betrieb zum 31.03.2000 ein.
  20. Jahrhundert
1999 Eröffnung einer  Postagentur in Rothkreuz. Jetzt befindet sich die Poststelle im Gebäude Kirchstraße 13.
Die Freiw. Feuerwehr Weißensberg feiert ihr 125- jähriges Jubiläum auf dem Flugplatz Wildberg mit Megaparty, Feldmesse, Frühschoppen.
1998 Die Poststelle in Rehlings wird geschlossen.
Zum 20. Male wird in Reihenfolge am 01. Mai der Maibaum gestellt. Er ist 32,10 Meter hoch und wird von Max Vogler, Schwatzen, gestiftet.
Vom 21. bis 24. Mai findet der Besuch der Partnergemeinden Andouille und Saint Germain-le Guillaume zur Feier des 10-jährigen Partnerschaftsjubiläums statt.
Eröffnung der 4. Gruppe im Kath. Kindergarten St. Markus mit Tag der offenen Tür.
Die Deutsche Post schließt ihre Poststelle in Rehlings.
1997 125-jähriges Kirchenjubiläum mit Festumzug, Festgottesdienst, Platzkonzert mit dem Musikverein Weißensberg, Flohmarkt, Pfarrfest mit Mittagessen und anschließendem Kaffee und Kuchen.
1996 Die neue Zu- und Ausfahrt der A 96 in Wildberg wird eröffnet.
1993/94 Erweiterung und Sanierung der Grund- und Teilhauptschule Weißensberg.
1993 Die Fertigstellung des Kindergarten Neubaus ist im März abgeschlossen. Die bereits seit September eingerichtete 3. Kindergartengruppe zieht vom provisorisch benützten Pfarrheim in die neuen Räume ein.
Das Pfarrfest der Pfarrgemeinde St. Markus findet am 24. April zum fünften Mal statt.
Der Musikverein feiert vom 04. bis 06. Juni sein 140 jähriges Bestehen und die 20 jährige Partnerschaft mit dem Musikverein Rotkreuz, Schweiz.
Aus Anlass des 100-jährigen Bestehens des Glockenturms der St. Leonhards Kapelle in Wildberg, findet am 10. September ein Festgottesdienst statt.
1992

Weißensberg wird an das Gasnetz der Stadt Lindau angeschlossen.
Der Weißensberger Harald Heinrich wird am 28.06.1992 im Dom zu Augsburg zum Priester geweiht. Seine  Primiz wird feierlich in der Pfarrkirche St. Markus unter großer Beteiligung der Bevölkerung und musikalischer Gestaltung durch Musikverein Weißensberg und Chorgemeinschaft St. Markus gefeiert.

1991

Im Hinblick auf den Golfkrieg beschließt der Gemeinderat Weißensberg  alle Vergnügungsveranstaltungen in der Festhalle abzusagen.
Der Kindergarten St. Markus wird auf 3 Gruppen erweitert. Damit können bis zu 75 Kinder aufgenommen werden.
Fahrzeugweihe des neuen Löschgruppenfahrzeuges LF 16 der FFW Weißensberg mit feierlichem Gottesdienst Pfarrer Hoch), Festumzug und Festakt unter Beteiligung bayerischer, württembergischer und österreichischer Feuerwehren mit anschließender Beköstigung und musikalischer Umrahmung durch den Musikverein Weißensberg.

1990

Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde mit der französischen Gemeinde Saint Germain-le-Guillaume im Département Mayenne, Normandie.
Fünf Umweltinseln (Sammelstellen für Glas, Papier, Aluminium und Blech) und ein Grüngutsammelstelle werden im Gemeindegebiet eingerichtet.
Das neue Musikheim (Musikantenstadel) im Dachgeschoß des Bauhofes II wird durch Pfarrer Hoch eingeweiht verbunden mit einem Tag der offenen Tür.

 

1988 Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde mit der französischen Gemeinde Andouillé im Département Mayenne, Region Pays de la Loire.

Eröffnung des 18-Loch-Golfplatzes mit Hotel im Ortsteil Lampertsweiler.
Mit einem Festgottesdienst und einer kleinen weltlichen Feier im Ortsteil Grübels wird an die urkundliche Ersterwähnung dieses Ortsteiles erinnert und zur Erinnerung ein Findling mit einer Tafel aufgestellt.

 1984 Umbau der alten Schule, welches seither als Rathaus der Gemeinde genutzt wird.
 1982 Die Kapelle auf der Weißensberger Halde wird genau vermessen, abgebrochen und in einer beispielhaften Bürgeraktion neu errichtet.
1978  Aufgrund der Verwaltungsreform bilden die Gemeinden Hergensweiler, Sigmarszell und Weißensberg die Verwaltungsgemeinschaft Sigmarszell.
Baubeginn der Festhalle Weißensberg unter Bürgermeister Albert Riebler
Von 1978 bis 1980 wurde die Kirche erneut umgebaut. Das Langhaus wurde nach Süden erweitert und um eine Achse nach Westen verlängert. Die alte Sakristei wurde abgebrochen, ein neuer Treppenzugang zum Turm gestaltet.
1977-1980

Bau der Bundesautobahn A 96 Lindau bis Esseratsweiler und damit auch auf dem Gebiet der Gemeinde Weißensberg. Ein Flurbereinigungsverfahren regelt die Grundstücksverhältnisse neu.

1974

Die Katholische Kirchenverwaltung errichtet einen 2-gruppigen Kindergarten. Es können bis zu 50 Kinder aufgenommen werden. Dazu muss das alte Mesnerhaus abgebrochen werden. 

1970

 Bau einer neuen Mittelpunktsschule zwischen Kirche und Weißensberger Halde.

1963 Am 01. April nehmen noch  7 Landwirte mit  17 Jungtieren  am Alpweideverkehr teil.
1959 Neubau der B 12, insbesondere Verlegung der Trassenführung in östlicher Richtung ab Ortsausgang Rothkreuz in Richtung Lindau. Über die Bahnlinie wird eine Straßenbrücke gebaut. Die alte Trasse der B 12 trägt heute noch den Straßennamen „Lindauerstraße“.
1955

Weißensberg gehörte bis 1955 dem bayerischen Kreis Lindau an, der in der französischen Besatzungszone lag und besondere Vergünstigungen hatte. So blieb das gesamte Steueraufkommen "im Land Lindau" und man spürte überall das politische und wirtschaftliche Geschick des überaus geschätzten Kreispräsidenten Zwiesler.

Am 17.11.1955 stirbt der Weißensberger Kunstmaler Adolf von Velasco mit 72 Jahren.
1953 Vom 15. bis 16. August findet ein Musikfest anlässlich der Fahnenweihe und des Jubiläums „100 Jahre Musikverein Weißensberg“ statt.
1952 Oberhof wird von Lindau nach Weißensberg eingemeindet.
1951 Durch den Bau eines Gemeinde- und Feuerwehrhauses (Gebäude Kirchstraße 6) erhält Weißensberg einen ersten Gemeinde-Mittelpunkt.
1948 Nach der Währungsreform werden alle Schulbänke erneuert, nachdem sie während der Einquartierung der französischen Soldaten im Schulhaus während der Besatzungszeit von diesen ruiniert wurden.1949 wurde ein drittes Schulzimmer im ersten Stock eingerichtet
1944 20 Gasmasken sind bereits vorhanden. Für den Gasabwehrdienst werden weitere 45 Gasmasken gekauft.
1941-44 Die Freiwillige Feuerwehr Weißensberg trifft Maßnahmen zum Zivilschutz. Blanke Messinghelme sollen abgeschafft oder wenigstens stahlgrau überstrichen werden. 50 Stahlhelme werden bestellt.
1937 Wird in den Klassenzimmern von Elektromeister Kindler elektrisches Licht installiert. Gleichzeitig werden Verdunklungsrahmen für Luftschutz und Filmzwecke gekauft.
1935 Der Fremdenverkehrsverein Schlachters errichtet am Schlachterweiher eine Badeanstalt, an deren Kosten sich die Gemeinde Weißensberg zur Hälfte mit 300 Mark beteiligt.
1933 Aufgrund des Ermächtigungsgesetzes muss der Gemeinderat neu gebildet werden. Ihm gehören fünf Mitglieder der Nationalen Arbeiterpartei und drei Mitglieder der Bayerischen Volkspartei an. Der bisherige Bürgermeister I. Kolb, wird von Josef Feßler, Landwirt in Eggenwatt, abgelöst.
1928 Die Glockengießerei Hirt in Kempten / Allg. erhält von der Kirchenverwaltung St. Markus den Auftrag, zwei neue Bronzeglocken in den Schlagtönen  f  und  b  zu gießen. Das öffentliche Probeläuten findet am  16. Oktober 1928 statt. 
Am 02. August 1928 feiert Dekan Franz Xaver Raith sein 40-jähriges Priesterjubiläum.
 1919 Wird bei Glasermeister Andreas Maier in Schwatzen eine öffentliche gemeindliche Telefonzelle eingerichtet.
 1918 Beschließt der Gemeinderat den Beitritt zur Elektrizitätsgenossenschaft Schlachters, um Schulgebäude, Schulsäle und Lehrerwohnung anzuschließen.
Die Milchtrockenanstalt (Edelweiss Milchwerke) in Eggenwatt eröffnet ihren Betrieb. Kommerzialrat Hoefelmayr stimmt der Abmachung zu,  4/5  der zu zahlenden Steuern an die Gemeinde Weißensberg zu entrichten und  1/5  an die Gemeinde Sigmarszell.
 1913 Die Gemeinde Weißensberg schließt sich mit Sigmarszell, Bösenreutin, Reutin und Oberreitnau der Wasserversorgung der Bodenseegruppe an. Ein Hochdruckbehälter wird in Wildberg gebaut.
 1907 Versuchte die Gemeinde den Autoverkehr auf allen Gemeindewagen (nicht auf den 3 Staatsstraßen) zu verbieten. 1911 wurde dann eine Höchstgeschwindigkeit von 15 km/h vorgeschrieben.
1898

Im Visitationsbericht von  08. Februar 1898  findet sich unter der Rubrik  befindet

„Bruderschaften“  folgender Vermerk von Pfarrer Raith: In der Pfarrkirche befindet sich eine Bruderschaft  „ROSENKRANZ BRUDERSCHAFT“, seit 1657 oberhirtlich bestätigt. Die Mitglieder dieser Bruderschaft haben jeden ersten Sonntag im Monat und an jedem  Marienfeste eine besondere sog.  „marianische Andacht“. Diese Bruderschaft hat ein fundiertes Vermögen von  1.391 Mark 17 Pfennige. Im gleichen Visitationsbericht wird vermerkt, dass 656 Katholiken in der Gemeinde leben. Die meisten, nämlich 150 Seelen, in Weißensberg.  Zu bemerken ist, dass Niederhaus mit 3 Seelen  und Oberhof mit 18 Seelen zum Pfarrort Weißensberg gehörig, aufgeführt sind, eine Randbemerkung aber sagt, dass diese beiden Orte seit 1884 zu Lindau gehören. Ebenfalls erwähnt:  20 protestantische Mitbürger, die in der Pfarrei Reutin eingepfarrt sind.  

1907 versuchte die Gemeinde den Autoverkehr auf allen Gemeindewegen (nicht auf den 3 Staatsstraßen) zu verbieten. 1911 wurde dann eine Höchstgeschwindigkeit von 15 km/h vorgeschrieben.

 1897

 Wurde der Bau eines neuen Schulhauses für die 140 Kinder beschlossen. „Zum bequemen Kirchenbesuche der Schüler“ sollte die Schule in die Nähe der Kirche gebaut werden. Bis 1916 diente der Bieraufschlag zur Abzahlung der Schulhausbauschuld von 12.000 Mark.

1893

Wird die St. Leonhards Kapelle in Wildberg für  1.300  Mark renoviert. Die Mittel stammen aus dem Vermächtnis der großen Wohltäterin Frau Agathe Fässler. Das Alter der  Leonhardskapelle ist unbekannt. Sie ist aber bereits in der Karte des Geometers Andreas Rauch von 1626 eingezeichnet.

1874 Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Weißensberg.
 1870 Bau der Gedächtniskapelle auf der Weißensberger Halde. Prinzregent Luitpold hatte sie im Andenken an seine Gemahlin Auguste, Prinzessin von Toscana, errichten lassen.
Zur Abtragung der Kirchenbauschulden von 10294 Mark wurde für 10 Jahre ein Lokalbieraufschlag von 1 Pfennig pro Liter erhoben. Dies war ein gutes Geschäft, da in der Gemeinde Weißensberg jährlich 850 Hektoliter Bier getrunken wurden.
1868

Die Innenausstattung der Pfarrkirche St. Markus wird 1868 vollendet. Die Altäre, die Chorstühle, zwei Beichtstühle, die Kanzel, die Kommunionbank, Wandleuchter und Credenztisch schafft der Bildhauer und Kunstschreiner Johann Kragler aus Augsburg. Die dazu gehörenden Figuren sind vom Bildhauer und Professor an der Kunstschule in Nürnberg, Johann Baumeister. Fassungs- und Vergoldungsarbeiten werden von dem Vergolder J. Biggelmair aus Oberhausen bei Augsburg und dem Maler J. Hohenrein aus Augsburg ausgeführt.  Im gleichen Jahr wird die Orgel eingebaut. Balthasar Pröbstl aus Füssen hat sie geschaffen und mit 10 Registern auf einem Manual und Pedal, sowie mechanischer Traktur ausgestattet.

1865

 Wurde die Kirche auf baupolizeiliche Anordnung geschlossen. Beim Neuau blieb der Turm, dessen Untergeschoss vermutlich ein ehemaliger römischer Wachtturm sein könnte, erhalten. So auch bei der Erweiterung 1979.

  1853

 Fuhr der erste Eisenbahnzug durch Weißensberg und an der Haltestelle Rehlings vorbei nach Lindau. Der Eisenbahnverkehr brachte der Inselstadt und seiner Umgebung ungeahnten Aufschwung durch Getreidehandel und Fremdenverkehr.

1830 Weißensberg wurde zum ersten Mal statistisch erfasst: Es war ein typisches Dorf mit 166 Familien, davon 93 in der Landwirtschaft und davon abhängigen Gewerbebetrieben. 23 Familien zählten zur industriellen Bevölkerung,  15 Personen waren Militär-, 5 Gemeinde-bedienstete. Dazu kommt der Pfarrer. Alle 529 Seelen waren katholisch
1818

Mit dem Gemeindeedikt vom 17. Mai wird für Bayern die Bildung neuer Gemeinden verfügt. So  entstand die politische Gemeinde Weißensberg aus den Ortsteilen Loch, Grübels, Rehlings, Metzlers, Eggenwatt, Lampertsweiler, Wildberg und Schwatzen. Der Ortsteil Oberhof kam erst 1952 zu Weißensberg. Die Bevölkerung von Weißensberg bestand aus 33 Familien, Loch mit 3 Familien, Grübels 2 Familien, Rehlings 8 Familien, Metzlers 18 Familien, Eggenwatt 10 Familien, Wildberg 16 Familien und Schwatzen 16 Familien. Bis ins 17. Jahrhundert trugen einige Ortsteile noch andere Namen: Grübels hieß Willeboltsweiler (Wilpoltsweiler), Rehlings Gerhartsweiler, Metzlers Wickenweiler. Der Ortsteil Loch wurde erst 1929 offiziell in Rothkreuz umbenannt.

 1816 Entstand die politische Gemeinde Weißensberg durch den Zusammenschluss der Ortsteile Weißensberg mit 33 Familien, Loch mit 3 Familien, Grübels 2 Familien, Rehlings 8 Familien, Metzlers 18 Familien, Eggenwatt 10 Familien, Wildberg 16 Familien und Schwatzen 16 Familien. Bis ins 17. Jahrhundert trugen einige Ortsteile noch andere Namen: Grübels hieß Willeboltsweiler, Rehlings Gerhartsweiler, Metzlers Wickenweiler. Der Ortsteil Loch wurde erst 1929 offiziell in Rothkreuz umbenannt.
1813 Trennte sich die Pfarrgemeinde Weißensberg von der Pfarrei Sigmarszell und baute einen neuen Pfarrhof, in dessen Parterre das Schulzimmer untergebracht war. Von den betroffenen Familien war Schulgeld zu entrichten. Die ersten 3 Jahre kosteten jeweils 40 Kreuzer, die letzten 3 Jahre jeweils 20 Kreuzer. Schulbesuch war 6 Jahre, Schulpflicht bestand nur während des Wintersemesters.
1803
bis
1805
Das ehemalige Amt der Freien Reichsstadt Lindau wurde im Reichsdeputationshauptschluss 1803 den Fürsten von Bretzenheim als Teil des neugebildeten Fürstentums Lindau zugesprochen. 1804 vertauschten diese das Fürstentum an Österreich. Seit den Friedensverträgen von Brünn und Pressburg 1805 gehörte der Ort zu Bayern.
1670 Der Weißensberger Weiher, er hieß damals noch „Lochweiher“, wurde vom Ortsgeistlichen vergrößert. Die Besitzer der „ertränkten Wiesen“ klagten heftig.
1608 Weißensberg zählt 200 Seelen.
1546 Graf Hugo von Montfort verbot in allen gebieten seines Hochgerichts die „neugepflanzte Religion“. Die Kirche wurde wieder katholisch und die Messgeräte wurden vom Spital wieder neu beschafft.
Danach begann sich die Kirche zu einer bedeutenden, von weither mit großen Prozessionen besuchten St. Markus Wallfahrt zu entwickeln. Der Pfarrer durfte alle 2 Wochen im Spital seine Morgenmahlzeit einnehmen.
1538 Wird der Ortsteil Oberhof erstmals in einer Urkunde erwähnt „gut der Rigken oder Kirchherrn hof genannt, bey Wayssensberg“.
In der Zeit der Reformation werden in diesem Jahr auf Anordnung die Bilder aus der Pfarrkirche St. Markus entfernt.
1522 Schloss sich die Reichsstadt Lindau und sein Spital der Reformation an. Für die St. Markuskirche wurde ein eigener Pfarrer bestellt, der bis 1813 auch die Pfarrei Sigmarszell mitversorgte. Der beste Kelch, die Messgewänder und die große Monstranz der Kirch wurden verkauft.
1408

Am 7. Juli 1408 unterstellt Bischof Albert von Konstanz die Pfarrkirche St. Markus dem Patronat des Heilig-Geist-Spitals zu Lindau (B) und erlaubt, den Spitalkaplan als Pfarrer auf St. Markus einzusetzen.

Note: Originalurkunde, Pergament, Siegel des Abtes Jos von Mehrerau, liegt im Hospitalarchiv Lindau, Sign. L 81,1.
 1383 Am 12. Dezember 1383 verkauft Vogt Eberhard von Sumerau, gen. Rudolfsried, seinen gesamten Besitz, die Vogtei über die Kirche, das Kirchenvermögen, den Widumhof (er diente dem Unterhalt des Pfarrers), den Zehenteinzug und seine Wege- und Gerichtsrechte, "alles offenlich an des Richs Strauzz gelegen" um die stattliche Summe von 105 Pfund gute Heller an das Heilig-Geist-Spital zu Lindau.
Seine Vertragpartner waren Spitalmeister Ulrich Schreiber und der Pfleger Heinrich Stubuff. Beim Kauf von Weißensberg wird das Heilig-Geist-Spital Eigentümerin, Niedergerichts- und  Patronatsherr.
1353 Zählt Weißensberg 20 Höfe. Im Vergleich dazu Lindenberg: 36 Höfe
1340 Das Spital hat seit 1340 vier Liegenschaften und Höfe des Dorfes Weißensberg (insgesamt 20 Höfe) gekauft.
1288 Bruder Hermann Converse bringt seinen Hof zu Wilpoltsweiter (so hieß Grübels früher) als Leibgeding ins Spital ein.
„Wiltpoltßwiler al. zum grubel der hoff zu Wiltpoltßwiler itzunt genant zum grubel an den Spittl komen.“
1284 Ein Magister Berthold ist Pfarrer in Weißensberg.
1275 Taucht Weißensberg wieder auf, als auch in der Diözese Konstanz, zu der Weißensberg bis zu deren Auflösung im Jahre 1821 gehörte, eine Generalbesteuerung des Klerus wegen eines Kreuzzuges, den Papst Gregor X. geplant hatte, durchgeführt wird.
 1264 Der erste schriftliche Nachweis für die Existenz einer Pfarrei Weißensberg bzw. auch des Ortes Weißensberg findet sich am 20. Mai 1264. In einem Vertrag zwischen der Äbtissin des Damenstiftes und einem Lindauer Bürger wird ein Walter Vicepleban von St. Stephan, wahrer Rektor der Kirche WIZINSBERC, als Zeuge genannt.
1228 Genanntwird ein „Walthero des Wiltperc (Zeuge in Geislingen DS)Wildberg wird damit urkundlich erstmals erwähnt.
  Wohl über 1000 Jahre ehe es zum ersten schriftlichen Zeugnis des Dorfes Weißensberg kam, verlief eine wichtige Römerstraße durch das Gebiet der heutigen Gemeinde (Römerstraße in Rehlings und Metzlers).

 

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